Die Erhabenen: So rot wie Blut | Sofia Mars {Rezension}

Ich liebe sie: Vampirgeschichten. Umso schöner ist es, wenn ein Buch überrascht und etablierte Tropes in ein völlig neues Gewand kleidet. Genau dises ist Sofia Mars mit dem Auftakt Die Erhabenen - So rot wie Blut ihrer Dilogie "Die Erhabenen" gelungen.


Klappentext

Wenn man zum ersten Mal etwas fühlt, und es ist, als würde eine Sonne lichterloh in einem geboren werden – wie soll man dieses Gefühl abtöten, auch wenn es eine verbotene Liebe ist?

Die Erhabene Amalia wird am Winter-Institut zum ersten Mal in ihrem Leben mit unkontrollierbaren Gefühlen konfrontiert. Denn auf der abgelegenen Insel in der Keltischen See sind ihre angeborenen Gaben außer Kraft gesetzt. Hier trifft sie auf einen jungen Mann, einen Menschen – und was sie für ihn empfindet, bringt wortwörtlich ihre Welt durcheinander. Vielleicht sogar zum Einsturz. Caelan Aberdeen hat nämlich eine Entdeckung gemacht. Eine, für die die Erhabenen ihn und alles um ihn herum auszulöschen bereit sind.


Leseeindruck 

Der Einstieg in die Geschichte erfordert ein wenig Geduld. Es braucht etwas Zeit um ein Gefühl für das Setting und Figuren zu bekommen. Danach hat mich die Geschichte immer mehr gepackt und ich wollte wissen, wie es weitergeht. 

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und leicht zu lesen. Besonders gut gefallen hat mir, wie Sofia Mars die Atmosphäre rund um das Winter-Institut und der Insel beschreibt. Die Geschichte ist dabei größtenteils aus der Perspektive der weiblichen Protagonistin Amalia, einer Erhabenen, respektive Vampirin, erzählt. Zwischendurch wechselt die Perspektive aber auch zu anderen Charakteren, unter anderem zu den Schülern des Winter-Instituts und zum menschlichen Protagonisten Caelen. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die unterschiedlichen Charaktere und ihren Beziehungen.

Besonders gut gefallen hat mir weibliche Hauptfigur Amalia. Obwohl sie eine Vampirin ist, wirkt sie auf faszinierende Weise menschlicher als viele Menschen um sie herum. Sie ist neugierig, empathisch und nimmt dabei ihre eigene Stellung im festgefahrenen Konflikt zwischen Vampiren und Menschen keineswegs als gegeben hin. Ihre Eigenschaft, die Machtverhältnisse und Fronten aktiv zu hinterfragen, verleiht der Geschichte etwas Besonderes

Auch die Dynamik der verbotenen Beziehung zwischen Amalia und Caelen hat mich von Beginn an überzeugt. Die spürbare, aber Beiden unerklärlichen Anziehung, vom ersten Moment an sorgt für reichlich Knistern. Zusammen mit gekonnt platzierten Spannungsmomenten bietet die Erzählung eine komplett andere Umsetzung einer Vampirgeschichte. Zum Finale hin zieht das Tempo noch einmal spürbar an. Die Geschehnisse und Wendungen am Ende haben mich mit vielen Fragen und großer Vorfreude auf den zweiten Band zurückgelassen.

 

Fazit

4,5 ⭐ -für eine Vampir-Romantasy, die nach einem etwas ruhigeren Einstieg den Leser mit interessanten Charakteren, viel Knistern und einigen neuen Ideen.

Gern gebe ich eine Leseempfehöung für die Geschichte von Amalia & Caelen.

Vielen Dank an den Verlag und die Autorin für das Rezensionsexemplar. 

 

Über das Buch

Titel: Die Erhabenen: So rot wie Blut (Die Erhabenen 1)

AutorIn: Sofia Mars

Verlag: Droemer Knaur Verlag

Erscheinungsdatum: 2.März 2026

ISBN/ASIN 978-3426564028

Seitenzahl: 368 (Taschenbuch)

Genre(s): Fantasy, Paranormal Romance, Romantasy, Urban-Fantasy, Vampirroman


 

 

 

 

 

 

Viele Grüße,

Mandy